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Zertifizierung

der Neuen-Mittelschule St. Martin i.I. für Unterrichtsentwicklung

Unsere Schule ist die erste Schule im Bezirk, die für das Projekt SchülerInnenaktivierung durch Methodenkompetenz zertifiziert wurde. Das Zertifikat wurde im Rahmen einer Feierstunde im WIFI Linz unter Beisein der Landesrätin für Bildung Mag. Doris Hummer, Landesschulinspektor RR Rudolf Mattle und der Rektorin der Pädagogischen Hochschule OÖ DDr. Ulrike Greiner an die Neue-Mittelschule St. Martin i.I. überreicht.

Fast alle Pädagoginnen und Pädagogen unserer Schule haben sich über einen Zeitraum von 3 Jahren an diesem Weiterbildungsprojekt beteiligt. Folgende Inhalte wurden den Kolleginnnen und Kollegen übermittelt: „Grundlagen und Werkzeuge des EigenVerantwortlichenArbeitens (EVA) und Kooperatives Lernen“, „Strategien der Unterrichtsentwicklung zur Förderung von Mehtodenkompetenz, Kommunikationskultur und Teamfähigkeit“ und „Maßnahmen zur Implementierung einer neuen Lernkultur“.

Mit diesen Inhalten können nun die Kolleginnnen und Kollegen ihren Schülerinnen und Schülern handlungsorientierten Unterricht bieten. Durch das Handeln beim Lernen erhalten unsere Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, nicht nur zeitgemäße „Schlüsselkompetenzen“ einzuüben und zu festigen, sondern auch und zugleich nachhaltige Wissensstrukturen aufzubauen und im Gedächtnis zu verankern. Denn unser Gehirn ist bei der Konstituierung von Bedeutungen und Wissensnetzen in hohem Maße darauf angewiesen, dass der jeweilige Lernstoff in tätiger Weise erschlossen („begriffen“) wird.

Die Palette der möglichen Lernhandlungen ist ausgesprochen umfangreich: die Schülerinnen und Schülern forschen und entdecken, planen und entscheiden, schreiben und gestalten, diskutieren und argumentieren, produzieren und organisieren, kooperieren und präsentieren und zeigen Initiative.

Abgerundet und abgeschlossen werden die Lernhandlungen der Schülerinnen und Schülern unter anderem durch selbstgefertigte Texte, Briefe, Schaubilder, Tabellen, Zeichnungen, Protokollen, Plakaten und Schülerzeitungen.

Schulpädagogik

Wir leben heute in einer Zeit, in der sich wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr rasch vieles verändert. Jeden Tag kommen neue Herausforderungen auf uns zu: Wir müssen uns informieren, selbstständig dazulernen, mit anderen zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen für aufgetretene Probleme finden. Es ist Aufgabe aller Erzieher (Eltern, Lehrer, usw.) die Jüngsten unter uns, unsere Kinder, auf „dieses Leben“ vorzubereiten.
Unsere Schule hat sich zum Ziel gesetzt, die Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu mehr Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu geben. Unsere Kinder haben Ehrgeiz, Eigeninitiative und Selbstvertrauen! Wir müssen es ihnen nur zutrauen, sie darin fördern und mit den notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausstatten!
In der heutigen Schulpädagogik greift man verstärkt auf Konzepte zurück, die offene Formen von Schule und Unterricht ermöglichen. Diese sind zum großen Teil in der Reformpädagogik begründet. Das individuelle Lernen wird stärker betont, neue Methoden und Handlungsperspektiven sollen den Pädagoginnen und Pädagogen sowie den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten eröffnen, die Schule als Lern-, Bildungs- und sozialen Ort zu erleben. Im Gegensatz dazu stehen traditionelle Formen von Schule, die den Veränderungen der heutigen Zeit aus schulpädagogischer Sicht nicht mehr gerecht werden können.